Unsere Leistungen
Operative Eingriffe in der Dermatologie
Wenn Hautveränderungen entfernt, und/oder feingeweblich untersucht werden sollen, kann ein ambulanter dermatologischer Eingriff sinnvoll sein. Viele Eingriffe an der Haut können ambulant und unter örtlicher Betäubung erfolgen. Vorab besprechen wir mit Ihnen, was medizinisch notwendig ist, den Ablauf, sowie mögliche Risiken und die Nachsorge.
Finden Sie eine Praxis in Ihrer Nähe:
Finden Sie Ihre Klinik
Operative Dermatologie
Behandlungsmöglichkeiten
Bei einer Exzision wird eine Hautveränderung operativ entfernt. Anschließend wird die Wunde je nach Größe und Lage direkt verschlossen oder weiter versorgt.
Je nach Körperstelle, Hautspannung und Größe der Wunde kommen unterschiedliche Nahttechniken oder Verschlussverfahren infrage.
Bei bestimmten oberflächlichen Befunden kann eine Abtragung infrage kommen. Ob dieses Vorgehen passt, wird nach ärztlicher Untersuchung entschieden.
Bei bestimmten Hauttumoren und schwierigen Lokalisationen kann eine besonders genaue Kontrolle der Schnittränder sinnvoll sein. Ziel ist es, verändertes Gewebe möglichst vollständig zu entfernen und gesunde Haut zu schonen.
Operative Dermatologie
Ablauf: von der Untersuchung bis zur Nachsorge
-
1.
Untersuchung und Aufklärung
Die Hautveränderung wird untersucht, der weitere Ablauf und mögliche Risiken werden besprochen.
-
2.
Ambulanter Eingriff
Viele Eingriffe können ambulant in der Praxis und unter örtlicher Betäubung erfolgen.
-
3.
Gewebeuntersuchung
Bei Bedarf wird das entfernte Gewebe eingeschickt und feingeweblich untersucht.
-
4.
Befund und Nachsorge
Je nach Eingriff werden Wundkontrolle, Fädenziehen und Befund individuell besprochen.
Kurz erklärt
Was bedeutet operative Dermatologie?
Die operative Dermatologie umfasst Eingriffe an der Haut und am Unterhautgewebe. Ziel kann sein, verändertes Gewebe möglichst vollständig zu entfernen, Beschwerden zu lindern, eine Diagnose zu sichern oder nach einer Tumorentfernung die Haut sorgfältig zu verschließen.
Je nach Befund wird entschieden, welches Vorgehen geeignet ist. Dabei spielen unter anderem Art, Größe und Lage der Veränderung, medizinische Vorgeschichte, Hautbeschaffenheit und mögliche Risiken eine Rolle. Die weitere Untersuchung erfolgt in der Regel in einem histologisches Labor..
Operative Dermatologie
Tumore, Muttermale und Hautveränderungen
Zu den häufigsten operativen Eingriffen in der Dermatologie gehören das Entfernen von auffälligen oder bösartigen Hautveränderungen. Das entferne Gewebe wird anschließend in einem speziellen Labor untersucht.
Auch Muttermale oder pigmentierte Hautveränderungen können entfernt werden, wenn eine histologische Untersuchung sinnvoll ist.
Operative Dermatologie
Zysten, Atherome und Lipome
Knoten, Talgzysten oder Fettgewebsgeschwülste können Beschwerden verursachen, wachsen oder sich entzünden. In diesen Fällen kann eine operative Entfernung infrage kommen.
Auch gutartige Hautveränderungen, die als störend empfunden werden, können entfernt werden. Fibrome oder andere gutartige Veränderungen können je nach Lage, Reizung oder Beschwerden entfernt werden.
Wichtiger Hinweis
Vor jedem operativem Eingriff wird der Befund fachärztlich eingeordnet. Wir empfehlen nur, was medizinisch sinnvoll und für Sie persönlich richtig ist.
Operative Dermatologie
Vorbereitung auf Ihren Termin
Für die Untersuchung oder Eingriffsplanung ist es hilfreich, wenn Sie einige Informationen mitbringen oder vorab notieren:
- Seit wann besteht die Hautveränderung?
- Hat Ihre Haut sich verändert, geblutet, genässt, geschmerzt oder entzündet?
- Gab es bereits Hautkrebsdiagnosen oder frühere Hautoperationen?
- Nehmen Sie blutverdünnende Medikamente?
- Sind Allergien gegen Medikamente, Pflaster oder Betäubungsmittel bekannt?
- Bestehen Vorerkrankungen wie Diabetes oder Wundheilungsstörungen?
- Gibt es Vorbefunde, Fotos, Überweisungen oder Laborberichte?
Bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab. Falls vor einem Eingriff etwas beachtet werden muss, klären Sie dies vorab mit der Praxis.
Finden Sie Ihre Klinik
Operative Dermatologie
Nach dem Eingriff: Worauf Sie achten sollten
-
1.
Wunde schützen
Die behandelte Stelle sollte je nach ärztlicher Empfehlung trocken, sauber und geschützt gehalten werden. Die konkreten Hinweise erhalten Sie in der Praxis.
-
2.
Belastung reduzieren
Sport, Sauna, Schwimmen oder starke Zugbelastung können je nach Eingriff vorübergehend eingeschränkt sein.
-
3.
Kontrolltermine wahrnehmen
Wundkontrollen, Fädenziehen und Befundbesprechung sind wichtig, besonders wenn Gewebe feingeweblich untersucht wurde.
Operative Dermatologie
Das erwartet Sie
Jeder operative Eingriff kann Narben hinterlassen. Wie eine Narbe heilt, hängt unter anderem von der Körperstelle, dem Hauttyp, der Wundspannung, der Nachsorge und der individuellen Wundheilung ab.
Wenn Gewebe untersucht wurde, besprechen wir mit Ihnen, ob der Befund unauffällig ist oder ob weitere Schritte notwendig sind.
Wichtig bei plötzlich Beschwerden
Bei starker Nachblutung, zunehmender Schwellung, starken Schmerzen, Fieber oder deutlichen Entzündungszeichen sollten Sie die Praxis oder außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren. Bei akuten Notfällen wählen Sie den Notruf 112.
FAQ
Häufige Fragen zu operativen Eingriffen
Je nach Befund können gutartige, verdächtige oder bestimmte bösartige Hautveränderungen operativ entfernt werden, etwa Muttermale, Hauttumoren, Zysten, Atherome, Lipome oder Fibrome.
Informieren Sie die Praxis über Medikamente, Allergien, Vorerkrankungen und frühere Befunde. Medikamente sollten Sie nicht ohne Rücksprache absetzen.
Wenn es medizinisch sinnvoll oder notwendig ist, wird das entfernte Gewebe feingeweblich untersucht. So kann der Befund genauer eingeordnet werden.
Viele dermatologische Eingriffe können nach ärztlicher Einschätzung ambulant erfolgen. Ob das im Einzelfall möglich ist, entscheidet die ärztliche Untersuchung.
Eine Narbe lässt sich bei operativen Eingriffen nicht ausschließen. Größe, Lage und Heilungsverlauf hängen vom Eingriff und individuellen Faktoren ab.