Unsere Leistungen
Hautkrebsvorsorge
Hautveränderungen sind häufig harmlos. Wenn sie neu auftreten, sich verändern oder nicht abheilen, sollten sie jedoch ärztlich eingeordnet werden.
Bei der Hautkrebsvorsorge untersuchen wir Ihre Haut sorgfältig, beurteilen auffällige Stellen und besprechen, ob weitere Schritte sinnvoll sind. Ziel ist es, verdächtige Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Ihnen eine klare medizinische Einschätzung zu geben.
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Hautkrebsvorsorge
Behandlungsmöglichkeiten
Manche Hautveränderungen beobachten wir zunächst weiter und kontrollieren sie bei einem späteren Termin erneut. Das kann sinnvoll sein, wenn eine Stelle noch nicht eindeutig eingeordnet werden kann.
Wenn eine Hautveränderung weiter abgeklärt werden sollte, können wir sie entfernen oder eine Gewebeprobe entnehmen. Anschließend wird das Gewebe feingeweblich untersucht, um den Befund genauer einzuordnen.
Bestätigt sich ein behandlungsbedürftiger Befund, besprechen wir mit Ihnen die nächsten Schritte. Welche Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem von Art, Lage und Ausdehnung der Hautveränderung ab.
Hautkrebsvorsorge
Ablauf der Hautkrebsvorsorge
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1.
Gespräch und Risikoeinschätzung
Im Termin werden auffällige Stellen, frühere Befunde und mögliche Risikofaktoren mit Ihnen besprochen.
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2.
Untersuchung der gesamten Haut
Die Haut wird sorgfältig untersucht, auch schwer einsehbare Bereiche wie die Kopfhaut und der Intimbereich.
-
3.
Genauere Beurteilung auffälliger Stellen
Bei Bedarf werden auffällige Hautveränderungen mit dem Dermatoskop oder KI-gestützten Geräten genauer betrachtet.
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4.
Ärztliche Einordnung und nächste Schritte
Anschließend besprechen wir mit Ihnen den Befund und bei Bedarf das weitere Vorgehen.
Kurz erklärt
Hautkrebsvorsorge
Bei der Hautkrebsvorsorge wird die Haut systematisch untersucht. Dabei geht es um die gesamte Hautoberfläche. Auch schwer einsehbare Bereiche wie Kopfhaut, Rücken, Hautfalten, Nägel oder Fußsohlen können relevant sein. Auffällige Pigmentflecken, raue Stellen, Krusten, nicht heilende Veränderungen oder andere Hautbefunde werden ärztlich beurteilt. Hautkrebs kann unterschiedlich aussehen. Schwarzer Hautkrebs, weißer Hautkrebs und Vorstufen zeigen sich nicht immer gleich. Deshalb ist eine ärztliche Einordnung wichtig, wenn eine Veränderung unklar ist.
Kurz erklärt
Moderne Technologie
Beim Hautkrebsscreening wird die Haut zunächst sorgfältig untersucht. Zur genaueren Beurteilung auffälliger Hautveränderungen kommen je nach Befund ein Dermatoskop (Auflichtmikroskop) sowie gegebenenfalls digitale Video-Dermatoskopie oder Ganzkörperfotografie zum Einsatz. Einige Geräte, wie der FotoFinder ATBM, verwenden KI-gestützte Systeme für die Früherkennung von Hautkrebs.
Hautkrebs
Die ABCDE-Regel
Die ABCDE Regel hilft Ihnen, selbst einzuschätzen, ob eine Hautstelle auffällig ist. Bei einer entsprechenden Stelle sollten Sie immer ärztlichen Rat suchen.
- Asymmetrie: Der Hautfleck ist unregelmäßig geformt und nicht symmetrisch.
- Begrenzung: Die Konturen des Hautflecks sind unscharf oder nicht genau erkennbar.
- Colorit: Die Farbe des Flecks ist ungleichmäßig.
- Durchmesser: Der Hautfleck hat einen Durchmesser von mehr als 5mm.
- Erhabenheit (und/oder Entwicklung): Der Hautfleck hebt sich von der restlichen Haut ab.
Hautkrebsvorsorge
Welche Hautveränderungen Sie beobachten lassen sollten
Die folgenden Zeichen bedeuten nicht automatisch Hautkrebs. Sie sind aber ein Grund, die betroffene Stelle medizinisch einordnen zu lassen.
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Veränderung an Muttermalen
Auffällig können Muttermale sein, die asymmetrisch wirken, unregelmäßige Ränder haben, mehrere Farben zeigen, größer werden oder sich im Verlauf verändern.
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Neue oder schnell wachsende Stellen
Hautveränderungen sind nicht automatisch bedenklich. Wenn sie jedoch rasch wachsen, ungewöhnlich aussehen oder sich anders verhalten als andere Hautstellen, ist eine Kontrolle sinnvoll.
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Raue, schuppige oder blutende Bereiche
Raue oder schuppige Stellen können verschiedene Ursachen haben. Wenn sie wiederholt auftreten, bluten oder verkrusten, sollten sie ärztlich beurteilt werden.
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Nicht heilende Hautstellen
Eine Wunde, Kruste oder offene Stelle, die über längere Zeit nicht abheilt oder immer wieder aufbricht, sollte nicht dauerhaft selbst behandelt, sondern abgeklärt werden.
Hautkrebsvorsorge
Vorbereitung: Hautkrebsvorsorge
Für die Untersuchung ist es hilfreich, wenn Sie einige Punkte beachten:
- Auffällige Hautstellen vorab notieren.
- Frühere Befunde, Arztbriefe oder Laborberichte mitbringen, falls vorhanden.
- Fotos zeigen, wenn sich eine Hautstelle sichtbar verändert hat.
- Nagellack und starkes Make-up möglichst vermeiden.
- Schmuck an zu untersuchenden Bereichen vor der Untersuchung ablegen.
- Medikamente und relevante Vorerkrankungen nennen, falls ein Eingriff geplant werden könnte.
Bitte teilen Sie im Termin mit, wenn Sie eine bestimmte Stelle beunruhigt oder Sie seit der letzten Kontrolle eine Veränderung bemerkt haben.
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Hautkrebsvorsorge
Nach dem Termin: Wie geht es weiter?
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1.
Unauffälliger Befund
Wenn alles unauffällig ist, besprechen wir mit Ihnen, wann die nächste Kontrolle sinnvoll ist.
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2.
Verlaufskontrolle
Einzelne Hautveränderungen kontrollieren wir bei Bedarf erneut, um Veränderungen im Verlauf zu beurteilen.
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3.
Weitere Abklärung
Wenn wir eine Stelle entfernen oder genauer untersuchen sollten, besprechen wir mit Ihnen den weiteren Ablauf.
Hautkrebsvorsorge
Was Sie selbst tun können
Sie können Ihre Haut regelmäßig selbst ansehen und auf neue oder veränderte Stellen achten. Für Bereiche wie Rücken, Kopfhaut, Fußsohlen oder Hautfalten ist es oft sinnvoll, sich unterstützen zu lassen.
Außerdem ist ein bewusster Umgang mit UV-Strahlung empfehlenswert: starke Sonne und Sonnenbrände vermeiden, geeigneten Sonnenschutz verwenden und auf Solarien verzichten.
Wichtiger Hinweis
Diese Maßnahmen ersetzen keine ärztliche Vorsorge, können aber dazu beitragen, die Haut besser zu schützen.
FAQ
Häufige Fragen zur Hautkrebsvorsorge
Die Häufigkeit der Hautkrebsvorsorge hängt von Alter, Hauttyp, persönlichen Risikofaktoren und früheren Befunden ab. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bespricht mit Ihnen, welche Kontrollabstände in Ihrem Fall sinnvoll sind.
Je nach Befund können eine Verlaufskontrolle, Dokumentation, Gewebeprobe oder Entfernung empfohlen werden. Welche Maßnahme sinnvoll ist, wird individuell besprochen.
Gesetzlich Versicherte haben in der Regel ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Ergänzende Untersuchungen können je nach Befund, Versicherung und Standort unterschiedlich geregelt sein. Bitte klären Sie Details direkt mit der Praxis und Ihrer Krankenkasse.
Die Haut wird bei der Hautkrebsvorsorge möglichst vollständig untersucht. Dazu gehören auch Bereiche, die man selbst schlecht sieht, etwa Rücken, Kopfhaut, Hautfalten, Nägel, Fußsohlen oder Zwischenräume.
Die Dermatoskopie ist eine Untersuchung mit einem beleuchteten Vergrößerungsinstrument. Damit können auffällige Hautstellen genauer betrachtet und ärztlich eingeordnet werden.
Das automatisierte Total Body Mapping (ATBM®) von FotoFinder ist ein digitales Hautkrebsvorsorge-Verfahren. Dabei wird der gesamte Körper mit hochauflösenden Kameras fotografiert, um alle Muttermale und Hautveränderungen systematisch zu erfassen. Eine Software vergleicht die Aufnahmen bei späteren Kontrollen automatisch miteinander und erkennt neue oder veränderte Hautstellen, die anschließend von der Dermatologin oder dem Dermatologen gezielt beurteilt werden können.