Unsere Leistungen
Allergien richtig behandeln
Wenn Haut, Atemwege oder Schleimhäute immer wieder auf bestimmte Auslöser reagieren, kann eine Allergie dahinterstecken. In der Allergologie klären wir Beschwerden sorgfältig ab, prüfen mögliche Auslöser und besprechen, welche Behandlung im individuellen Fall sinnvoll sein kann.
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Allergie
Behandlungsmöglichkeiten
Wenn ein relevanter Auslöser für Ihre Beschwerden bekannt ist, können Ihnen gezielte Maßnahmen helfen, den Kontakt zu reduzieren. Das ist je nach Allergen unterschiedlich gut möglich. Ziel ist nicht eine pauschale Einschränkung, sondern eine praktikable Strategie für den Alltag.
Bei allergischen Beschwerden können Medikamente helfen, Symptome zu verringern, zum Beispiel bei allergischem Schnupfen, Augenbeschwerden oder Hautreaktionen. Welche Behandlung geeignet ist, hängt von Beschwerden, Befund und persönlichen Voraussetzungen ab.
Bei bestimmten Allergien kann eine Hyposensibilisierung infrage kommen. Dabei wird das Allergen über einen längeren Zeitraum in kontrollierter Form verabreicht, damit sich das Immunsystem schrittweise daran gewöhnen kann. Die Behandlung kann Ihnen helfen, Beschwerden langfristig zu verringern, ist aber nicht bei jeder Allergie geeignet. Ob sie sinnvoll ist, prüfen wir immer individuell.
Allergien
Ablauf der Allergiediagnostik
-
1.
Gespräch und Anamnese
Wir besprechen Ihre Beschwerden, mögliche Auslöser und Situationen, in denen die Symptome auftreten oder stärker werden.
-
2.
Geeignete Testverfahren
Je nach Verdacht kommen zum Beispiel Pricktest, Epikutantest/Pflastertest oder eine Blutuntersuchung infrage.
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3.
Ärztliche Einordnung
Testergebnisse werden immer mit Ihren Beschwerden abgeglichen. Ein positiver Test allein bedeutet nicht automatisch, dass eine Behandlung nötig ist.
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4.
Behandlungsplan
Anschließend besprechen wir sinnvolle nächste Schritte – etwa Allergenvermeidung, Medikamente, weitere Diagnostik oder eine mögliche Hyposensibilisierung.
Kurz erklärt
Was ist eine Allgergie?
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf Stoffe, die für viele Menschen eigentlich harmlos sind. Solche Stoffe werden Allergene genannt. Sie können eingeatmet, gegessen, über Medikamente aufgenommen oder über die Haut berührt werden.
Die Beschwerden können sehr unterschiedlich aussehen. Manche Reaktionen treten schnell auf, andere erst verzögert. Außerdem können ähnliche Symptome auch andere Ursachen haben. Deshalb reicht die reine Beobachtung von Beschwerden oft nicht aus, um eine Allergie oder Unverträglichkeit sicher festzustellen. Wichtig ist eine ärztliche Abklärung, bei der Beschwerden, mögliche Auslöser und Testergebnisse gemeinsam bewertet werden.
Allergien
Typische Beschwerden
- Juckreiz, Rötungen oder Hautausschlag
- Quaddeln oder Schwellungen
- laufende oder verstopfte Nase
- häufiges Niesen
- tränende, juckende oder gerötete Augen
- Husten oder Reizgefühl in den Atemwegen
- Hautreaktionen nach Kontakt mit bestimmten Stoffen
Allergien
Mögliche Auslöser
- Pollen und Gräser
- Hausstaubmilben
- Tierhaare beziehungsweise Tierepithelien
- Schimmelpilze
- Nahrungsmittel
- Medikamente
- Insektengift
- Kontaktstoffe wie Metalle, Duftstoffe, Konservierungsstoffe oder Kosmetikinhaltsstoffe
Wichtig bei starken allergischen Reaktionen
Bei Atemnot, Kreislaufproblemen, starker Schwellung oder Verdacht auf eine schwere allergische Reaktion sollten Sie nicht regulär einen Termin buchen, sondern sofort den Notruf 112 wählen.
Allergien
Vorbereitung auf Ihren Termin
Für die allergologische Abklärung ist es hilfreich, wenn Sie einige Informationen mitbringen oder vorab notieren:
- Seit wann bestehen die Beschwerden?
- Wann treten sie auf: saisonal, ganzjährig, nach Kontakt, nach dem Essen oder nach Medikamenteneinnahme?
- Gibt es bestimmte Orte oder Situationen, in denen die Beschwerden stärker werden?
- Gibt es Fotos von Hautreaktionen?
- Welche Medikamente nehmen Sie aktuell ein?
- Gab es bereits frühere Allergietests oder Diagnosen?
- Besteht ein Verdacht auf bestimmte Kontaktstoffe, Kosmetika, berufliche Stoffe oder Materialien?
Bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab. Falls für einen Allergietest eine Pause bestimmter Medikamente notwendig sein sollte, klären Sie dies vorab mit der Praxis.
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Allergien
Nach dem Termin: Wie geht es weiter?
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1.
Befund einordnen
Nach der Untersuchung besprechen wir die Ergebnisse gemeinsam mit Ihnen. Falls ein Epikutantest (Allergene werden mittels Pflaster für zwei Tage auf den Rücken geklebt) durchgeführt wurde, können mehrere Ablesetermine nötig sein.
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2.
Maßnahmen planen
Bei bestätigter Allergie klären wir, welche Auslöser gemieden werden sollten und welche Maßnahmen im Alltag sinnvoll sein können.
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3.
Weiter behandeln
Wenn eine weitere Behandlung sinnvoll ist, besprechen wir die nächsten Schritte – zum Beispiel Medikamente, weitere Abklärung oder eine mögliche Hyposensibilisierung.
FAQ
Häufige Fragen zur Allergologie
Je nach Verdacht kommen Hauttests wie Pricktest oder Epikutantest, Blutuntersuchungen oder in ausgewählten Fällen weitere Verfahren infrage. Welche Untersuchung sinnvoll ist, wird ärztlich entschieden.
Bei Atemnot, Kreislaufproblemen, starker Schwellung oder Verdacht auf eine schwere allergische Reaktion sollten Sie sofort den Notruf 112 wählen.
Nein. Ein Testergebnis muss immer zu den tatsächlichen Beschwerden passen. Eine Sensibilisierung allein bedeutet nicht automatisch das eine Allergie vorliegt bzw. dass eine Behandlung notwendig ist.
Eine Hyposensibilisierung läuft häufig über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel mehrere Jahre. Die genaue Dauer hängt vom Allergen, der Behandlungsform und dem individuellen Verlauf ab.
Bringen Sie vorhandene Befunde, eine Medikamentenliste und möglichst genaue Beobachtungen zu Ihren Beschwerden mit. Ob Medikamente vor einem Test pausiert werden sollten, klären Sie bitte vorher mit der Praxis.